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herbst 2008

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

selbstverständlich haben wir für die vorliegende Herbstausgabe wieder einige Ausstellungen und Publikationen zusammengestellt, die derzeit mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung realisiert werden. Die sämtlich in der Kulturgeschichte angesiedelten Projekte stellen neue Lesarten zur Diskussion – zum Thema Lederbekleidung gestern und heute wurde in Offenbach nachgefragt, zu den deutsch-amerikanischen Nachkriegsbeziehungen in Hanau. Die russische Kunst an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erforscht man auf der Darmstädter Mathildenhöhe und in Kassel die Mitteilungen, die Kartografien bereithalten. Es sei „die Begierde nach dem Verstehen der Welt“, die sie zu ihrer Arbeit veranlasse, sagt Anna Ostoya, unsere derzeitige Stipendiatin im Atelier London, im Interview. Dem schließen wir uns gerne an und wünschen Ihnen interessante Begegnungen!

Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf weitere Aktivitäten hinweisen: Im Rahmen des seit 1992 laufenden Stipendienprogramms schreibt die Hessische Kulturstiftung zum neunten Mal Atelier- und Reisestipendien aus. Die Stipendien gelten für den Zeitraum 2009/2010 und richten sich an Künst-lerinnen und Künstler aller bildnerischen Medien, die in Hessen geboren sind oder in Hessen leben. Bewerbungen sind noch bis zum 17. Oktober 2008 (Poststempel) an die Hessische Kulturstiftung zu richten. Die Stipendien werden dann bis zum Ende dieses Jahres von einer externen Jury vergeben. Die detaillierten Bewerbungsvoraussetzungen und -formulare sind auf unserer Webseite www.hkst.de einzusehen und können dort heruntergeladen
werden.

Falls Sie es nicht schon getan haben, werden Sie dabei feststellen: Die Hessische Kulturstiftung ist online aktueller denn je. Unser Internetauftritt ist neu gewandet und, wie wir hoffen, übersichtlicher strukturiert. Sie finden dort zum Beispiel vielfältige Informationen zu den laufenden Geschäften, Termine und Fris-ten, ebenso die für eine Förderung wichtigen Bedingungen und Richtlinien zur Antragstellung. Einen größeren Raum haben wir jetzt auch für unser Künstlerprogramm bereitgestellt: Die Präsentation unserer inzwischen rund 100 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Kurzbiografien und Bildmaterial ist in Vorbereitung und wird in Kürze freigeschaltet. Ein Besuch lohnt sich aber schon jetzt.

Herzlich grüßt

Ihre
Claudia Scholtz
Geschäftsführerin

retrospective

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