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sommer 2016

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wir möchten Sie für den kommenden Sommer zu Ausflügen veranlassen. Gehen Sie raus, tun Sie Dinge, die Sie noch nie getan haben, schauen Sie sich um und finden Sie Unbekanntes, lernen Sie etwas, was Sie bisher nicht konnten. Vielleicht können wir mit unserem Sommer-Newsletter die Neugier auf Neues und Anderes noch locken. So ist eine Reise in den Rheingau zum Beispiel immer hübsch und bewusstseinserweiternd, ganz gleich, wohin genau man geht. Für das nächste Mal empfehlen wir Ihnen einen Besuch in der neugestalteten, kleinen Marien Kirche von Rüdesheim-Aulhausen und sehen Sie selbst.

Auch außerhalb der documenta-Zeiten existieren die weitflächigen, im Auftrag der Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel entstandenen Landschaftsparks in und um Kassel. Sie wurden und werden seit dem Barock weiter entwickelt und gepflegt. Die Grünflächen und architektonischen Anlagen in der Karlsaue und um das Schloss Wilhelmshöhe sind, all-season, grandiose Beispiele europäischer Gartenkunst. Der Ankauf bisher unbekannter Entwurfsmodelle zur Skulpturenausstattung des Marmorbades in der Karlsaue beflügelt jetzt zunächst die kunstwissenschaftliche Forschung. Hier ist für Besucher noch ein bisschen Geduld nötig, die beiden Terrakotten werden ab Dezember im dann frisch sanierten Landesmuseum zu sehen sein.

Aktuelle kuratorische Bearbeitungen von schon älteren Museumsbeständen eignen sich per se gut für spannende Lernprozesse. Das Frankfurter Weltkulturen Museum bietet diesbezüglich, verbunden mit dem Blick auf die eigene Sammlungsgeschichte, eine Neuverortung zeitgenössischer Kunst aus afrikanischen Ländern an.

In den Feldern Industrie, Technologie und Produktdesign bewe-gen sich die Ausstellung des Deutschen Tapetenmuseums in Kassel zum Fall Balin in der Manufakturgeschichte und auch die Arbeiten des deutsch-norwegischen Künstlers Yngve Holen. Er stellt die Ergebnisse seines vor Kurzem abgeschlossenen Stipendiumsprojekts in Auszügen auf dieser Künstlerseite und gleichzeitig umfassend in der Soloausstellung VERTICALSEAT in der Kunsthalle Basel vor.

Ihre
Claudia Scholtz
Geschäftsführerin

retrospective

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