Brückenstipendien

Liebe Künstlerinnen und Künstler,

das Kulturförderprogramm für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in Zeiten von Corona geht in die zweite Runde. Die Brückenstipendien des Landes und der Hessischen Kulturstiftung fördern Ihre Projekte mit Stipendien von einmalig 2500 Euro. Ziel ist es, die künstlerische Arbeit während der Pandemie weiterhin zu ermöglichen und eine Perspektive für die Zeit nach den durch Corona bedingten Maßnahmen zu eröffnen. Die Stipendien stehen allen freischaffenden, in Hessen lebende Künstlerinnen und Künstlern offen, unabhängig von der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK).

Wegen des erhöhten Antragsaufkommen kann es zu Verzögerungen bei den Bearbeitungszeiten kommen. Wir bitten Sie daher um etwas Geduld. Sobald Ihr Antrag in Bearbeitung ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt, auch falls noch Unterlagen oder Informationen nachzureichen sind. Von Anrufen und E-Mails, die den Bearbeitungsstand Ihres Antrags betreffen, bitten wir Sie deshalb abzusehen.

Das Land Hessen hat ein neues Informations- und Serviceportal für Kulturförderung und Beratung vorgestellt: Kulturberatung Hessen. Hier finden kulturelle Einrichtungen und Kulturschaffende Informationen zu den vielen Hilfsprogrammen zur Bewältigung der Corona-Pandemie und den damit verbundenen finanziellen Herausforderungen sowie Anlaufstellen für professionelle Beratung und Begleitung auf einen Blick. Träger sind die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB Hessen) und der Landemusikrat Hessen e.V. (LMR).

Danke für Ihre Kooperation! 

Es geht weiter!

Im Zeitraum vom 23. März 2021 bis 23. Juni 2021 ist das Antragsportal für die Brückenstipendien aus dem „Kulturpaket II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern“ geöffnet. Bitte klicken Sie den unten stehenden Link an, um auf das Antragsportal zu gelangen:

Antragsportal für Brückenstipendien

Sollten Sie sich bereits für ein Arbeits- und/oder Projektstipendium aus dem ersten Kulturpaket beworben haben, nutzen Sie bitte Ihre bereits vorhandenen Zugangsdaten zur Anmeldung. Eine Sammlung häufig gestellter Fragen (FAQs) finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Sollten Sie dennoch weitere Fragen oder technische Schwierigkeiten haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: brueckenstipendien@hkst.de
oder Sie rufen eine der folgenden Telefonnummern an:
+49 611 585343 / -50 / -51 / -52 / -53 / -56 / -57

Datenschutzerklärung Hessisches Brückenstipendium


FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Förderung des kulturellen Angebots durch Brückenstipendien
Kulturpaket II: „Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern“


Was sind die Brückenstipendien?
Die Brückenstipendien sind ein neu konzipiertes Stipendienprogramm, das Bestandteil des Kulturpakets II „Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern“ des Landes Hessen ist.

Wer kann den Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind selbstständig tätige Kunstschaffende aller künstlerischen Sparten, die eine künstlerische oder publizistische Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben (die Tätigkeit muss dabei überwiegend zum Lebensunterhalt beitragen) und die seit mindestens dem 1. Januar 2021 ihren Erstwohnsitz in Hessen haben.

Was kann mit dem Stipendium gefördert werden?
Das Stipendium fördert die Arbeit an bereits begonnenen oder neuen Werken, Projekten und Präsentationskonzepten aus allen Bereichen der Kunst einschließlich aller damit verbundenen Kosten wie z.B. Material. Dies beinhaltet beispielsweise Publikationen in Wort und Schrift, musikalische und gestalterische Werke, Filme, Performances und Auftritte.

Muss mein Projekt weitere Vorgaben erfüllen?
Es sollte mindestens ein Kriterium der folgenden erfüllt sein:

  1. Formal oder inhaltlich innovativer Charakter: Innovativ kann bspw. eine neuartige künstlerische Arbeitsweise oder ein neuartiges Konzept zur Präsentation von Kunstwerken oder zur Vermittlung von musikalischen Werken sein, ebenso werden Ansätze als innovativ verstanden, die für die eigene künstlerische Praxis ein Novum darstellen. Dies kann auch die Fortführung bereits mit Arbeits- oder Projektstipendien begonnener Werke umfassen.
  2. Inhaltliche Auseinandersetzung mit den in der Pandemie aufgeworfenen gesellschaftlichen Fragen.
  3. Vorbereitung von Projekten, die nach der Pandemie in hessischen Kultureinrichtungen oder -vereinen auf- oder weitergeführt werden sollen: Dies zielt auf Projekte ab, die nach der Wiederermöglichung kultureller Aktivitäten in Hessen umgesetzt werden sollen. Das können bspw. Vorbereitungsarbeiten für die Musik-/Kunstvermittlung sein (Chorleiter*innen, Musikpädagog*innen) oder geplante Theateraufführungen.
  4. Projekte, deren Auftraggeber durch den Lockdown nachweislich weggefallen waren, etwa weil Veranstaltungen ausfallen, für die sonst künstlerische Beiträge beauftragt worden wären.

Wie ist das Stipendium dotiert?
Das Brückenstipendium ist mit 2.500 Euro dotiert. Der Betrag wird einmalig ausgezahlt.

Wieviele Stipendien stehen zur Verfügung?
Es stehen 3.600 Stipendien zur Verfügung. Dies entspricht ungefähr der Gesamtzahl der 2020 vergebenen Arbeitsstipendien.

Ich habe schon eines oder weitere Stipendien des Kulturpakets I (Arbeits- und/oder Projektstipendium) oder andere Förderungen erhalten. Kann ich mich dennoch für das Brückenstipendium bewerben?
Sie können sich für das neue Stipendium bewerben, auch wenn Sie bereits eine Förderung aus einem anderen Programm der Hessischen Landesregierung, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Hessischen Kulturstiftung oder anderer öffentlicher Mittelgeber erhalten oder beantragt haben.
Sie müssen aber darstellen, dass nicht das gleiche Projekt und/oder der gleiche Arbeitsschritt mehrfach gefördert wird.  
Beschreiben Sie im Antrag deshalb möglichst präzise, für welche Arbeitsphase/welchen Teilbereich Sie das Brückenstipendium beantragen und trennen Sie diese eindeutig von den Arbeitsphasen/Teilbereichen möglicher anderer Förderprogramme ab. Sachausgaben, die für das Stipendienprojekt getätigt werden, dürfen nicht ebenfalls in anderen Förderprogrammen angerechnet oder bei der Berechnung von Hilfsgeldern des Bundes oder Landes veranschlagt werden.

Kann ich mit dem Brückenstipendium ein Projekt aus einer früheren Förderung weiterführen?
Ja. Das Brückenstipendium kann eigenständig sein oder auf den Projektergebnissen des Arbeits- bzw. Projektstipendiums aufbauen. Stellt es ein Anschlussprojekt dar, beschreiben Sie bitte zuerst, welche Schritte mit dem vorherigen Projekt schon abgeschlossen sind und welche weiteren Schritte jetzt noch umgesetzt werden sollen.
Handelt es sich um zwei zeitlich parallel verlaufende Projekte, verfahren Sie auch in der Art, dass Sie die Teilbereiche trennscharf voneinander abgrenzen.
Die Unterschiedlichkeit der Teilprojekte muss sich bei der Antragstellung auch im Projekttitel niederschlagen, das heißt es muss aus der Projektbeschreibung und aus dem Projekttitel deutlich erkennbar sein, welcher Teilbereich durch das Stipendiengeld des Brückenstipendiums gefördert werden soll.

Kann ich mich auch bewerben, wenn ich kein Stipendium aus dem Kulturpaket I (Arbeits- und/oder Projektstipendium) beantragt/erhalten habe?
Ja. Die Bewerbung für das Brückenstipendium kann völlig unabhängig von den Arbeits- und Projektstipendien aus dem Kulturpaket I erfolgen.

Wann kann ich einen Antrag stellen?
Die Antragstellung ist zwischen dem 23. März und dem 23. Juni 2021 möglich und erfolgt über das Antragsportal der Hessischen Kulturstiftung.
https://hkst-brueckenstipendien.antragsverwaltung.de/login.php
Falls Sie bereits einen Zugang für das Portal aus der Antragstellung für ein Arbeits- oder Projektstipendium haben, benutzen Sie bitte diese Zugangsdaten zur Anmeldung im Antragsportal für die Brückenstipendien.

Was kann ich für die Antragstellung vorbereiten?
In jedem Fall:
Den Nachweis des Erstwohnsitzes seit mindestens dem 1. Januar 2021 durch Personalausweis oder Reisepass mit entsprechender Meldebescheinigung. Achten Sie darauf, dass Ihr Identitätsnachweis nicht abgelaufen ist oder innerhalb der nächsten zwei Monate ab Antragstellung abläuft.
Eine Skizze des begonnenen oder geplanten Projekts, Werks oder Präsentationskonzepts mit Bezug auf die vorab genannten Kriterien mit ca. 1.500 Zeichen.

Bei einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK):
Nachweis über die vor dem 1. Januar 2021 begonnene und fortgeführte Mitgliedschaftin der Künstlersozialkasse (Wort, Bildende und Darstellende Kunst, Musik) in Form der letzten Jahresabrechnung oder des Bescheids über die Beitragsanpassung, sowie die Mitgliedsnummer.

Ohne Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK):
Belege über Einkünfte aus selbständiger künstlerischer Tätigkeit von jährlich mindestens 3.900 € aus den Jahren 2018 oder 2019 in Form von Steuerbescheid oder vorläufiger Einkommensbescheinigung.

Zusätzlich dazu einen Nachweis künstlerischer Produktivität. Das könnte sein:

  • Praxisnachweis aus den letzten drei Jahren (Ausstellungs-, Performance-Vita, Auflistung von Lesungen oder vergleichbaren Veranstaltungen)
  • Mitgliedschaft in künstlerischen Berufsverbänden (z.B. BBK)
  • Auszeichnungen
  • Ausschüttungen durch Verwertungsgesellschaften (z.B. VG WORT)
  • Listung bei professionellen künstlerischen Berufsvermittlungsagenturen

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Dateigröße pro Dokument 4 MB nicht überschreitet. Verwenden Sie bitte die Dateiformate JPG, PNG, PDF oder Word.

Können sich Studierende auf das Brückenstipendium bewerben?
Da ein Vollzeitstudium i.d.R. keine hauptsächliche Erwerbstätigkeit in einem professionellen künstlerischen Beruf zulässt, können sich Studierende nur im Ausnahmefall bewerben, nämlich wenn sie aus der professionellen künstlerischen Tätigkeit überwiegend ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dann gelten für sie die im vorherigen Abschnitt genannten Kriterien (Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. Belege über Einkünfte aus selbständiger künstlerischer Tätigkeit in Kombination mit einem Nachweis über die künstlerische Produktivität).

Muss ich geplante Projektkosten für mein Vorhaben angeben?
Nein. Sie müssen lediglich ein Projekt skizzieren. Wie Sie dieses finanziell realisieren, bleibt Ihnen überlassen.

Muss ich meine finanzielle Situation darstellen?
Nein, dem Antrag sollen keine Belege über Honorarausfälle, Kontoauszüge, Kostenkalkulationen oder Sonstiges beigelegt werden. Sollten Sie sich in Ihrem Antrag auf das Kriterium 4 (s.o.) beziehen, also den Wegfall eines Auftrags durch die Pandemie, so legen Sie die Umstände in Ihrer Projektskizze schlüssig dar.

Kann ich mich auch bewerben, wenn ich ein Projekt mit mehreren Akteuren plane?

Anträge werden nur von Einzelpersonen angenommen, und jede Person kann das Stipendium nur einmal beantragen. Der Antrag muss individuell verfasst sein, und die eigene Arbeit soll deutlich ausgearbeitet sein. Dennoch können Sie im Zuge Ihres Projekts mit anderen zusammenarbeiten. Falls die beteiligten Personen ebenfalls einen Antrag für das Brückenstipendium gestellt haben, verweisen Sie darauf in Ihrer Projektskizze.

Ich bin freie*r Journalist*in. Kann ich auch einen Antrag stellen?
Ja, alle Kulturschaffenden sind antragsberechtigt, sofern sie im obigen Sinne ein förderfähiges künstlerisches oder kulturelles Projekt verfolgen.

Was hat es mit dem „digitalen Schaufenster“ auf sich?
Um einen Eindruck vom vielfältigen Kulturschaffen in Hessen zu vermitteln, das durch die verschiedenen Stipendienprogramme unterstützt wurde, werden in einem digitalen Schaufenster verschiedene Arbeiten vorgestellt. Das hat den Charakter eines Einblicks in die künstlerische Arbeit. Wenn Ihre Arbeit dort präsentiert werden soll, kontaktieren wir Sie rechtzeitig.

In den Förderrichtlinien ist davon die Rede, dass eine Rückforderung droht, wenn ich vor Mitte des Jahres den Wohnort wechsle. Darf ich nicht mehr umziehen, wenn ich das Stipendium angenommen habe?
Es stimmt, dass ein Verlegen des Erstwohnsitzes außerhalb Hessens vor dem 30. Juni 2021 zu einer teilweisen oder vollständigen Rückzahlungspflicht führen kann. Allerdings soll niemandam Umziehen gehindert werden, denn natürlich kann es dafür berufliche oder private Gründe geben. Ein Umzug oder eine Ummeldung dürfen aber nicht zu dem Zweck geschehen, am neuen Wohnort eine vergleichbare Stipendienleistung zu beantragen. Nur in einem solchen Fall wäre mit einer Rückforderung zu rechnen.

Ich habe keinen Internetanschluss bzw. nicht die technischen Voraussetzungen, um mich online zu bewerben. Kann ich auch postalisch einen Antrag stellen?
Die Antragstellung erfolgt in der Regel über das Antragsportal der Hessischen Kulturstiftung. Sind die technischen Voraussetzungen nicht gegeben, ist ein Postantrag prinzipiell möglich. Kontaktinformationen finden Sie auf der Homepage der Hessischen Kulturstiftung. https://www.hkst.de/de/stipendien/brueckenstipendien/

Kann ich das Stipendium auch dann beantragen, wenn ich bereits Leistungen nach SGB II beziehe, also etwa die vereinfachte Grundsicherung?
Ja. Das Stipendium steht allen oben genannten Personen offen. Die Stipendienzahlung wird nicht auf die Bezüge z.B. der Grundsicherung angerechnet.

Kann ich das Stipendium auch dann beantragen, wenn ich einen Antrag auf Neustarthilfe für Soloselbstständige des Bundes beantragt habe?
Ja, auch dies ist möglich. Bitte beachten Sie aber, dass Sachkosten, die Sie möglicherweise mit dem Brückenstipendium bestreiten, nicht als Kosten für Leistungen der Überbrückungshilfe III veranschlagt werden dürfen.

Wie lang ist die Stipendiendauer?
Die Förderung erfolgt für eine Projektdauer von maximal sechs Monaten ab Unterzeichnung des Stipendienvertrags durch die Kulturstiftung. Das bedeutet, Sie können die Stipendiendauer innerhalb dieses Rahmens zeitlich individuell gestalten.

Muss das Projekt im Förderzeitraum abgeschlossen werden, und gibt es ggf. Rückforderungen, wenn das nicht geschieht?
Sie müssen mit der Dokumentation darlegen, dass Sie an der Umsetzung gearbeitet haben. Das Projekt muss jedoch nicht zwangsläufig abgeschlossen sein. Es liegt im Ermessen der Hessischen Kulturstiftung, ob dokumentierte Teilerfolge bzw. Entwicklungsschritte des Projekts als Nachweis der Verwendung des Brückenstipendiums ausreichen.

Ich habe keine deutsche Staatsbürgerschaft, kann ich mich trotzdem bewerben?
Ja. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist keine Voraussetzung für eine Bewerbung.
Bitte geben Sie Ihre offizielle Meldeadresse in Hessen im Antragsformular an und
laden Sie als Nachweis eine amtliche Aufenthalts- oder Meldebescheinigung mit Angabe des Erstwohnsitzes und Ihren Identitätsnachweis hoch.

Kann ich Bescheinigungen nachreichen?
Anträge werden nur vollständig akzeptiert. Das Antragsportal wird drei Monate geöffnet sein. Vom 23. März bis zum 23. Juni 2021 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bewerbung im Antragsportal zu speichern und vollständig mit den Nachweisen und dem unterschriebenen Stipendienantrag einzureichen.

Was hat es mit dem Stipendienvertrag auf sich?
Nachdem Ihr hochgeladener Antrag von der Hessischen Kulturstiftung geprüft und genehmigt wurde, wird Ihnen im Online-Portal ein von der Hessischen Kulturstiftung unterschriebener Vertrag zum Gegenzeichnen zur Verfügung gestellt. Durch den Vertrag wird für alle Antragsteller*innen eine einheitliche und rechtssichere Abwicklung der Stipendien möglich.

In den Förderrichtlinien sind zahlreiche Rechtsvorschriften aufgeführt. Was hat es damit auf sich?
Alle staatlichen Ausgaben in Hessen sind durch den Landeshaushalt vorgegeben. Sie sind rechtlich nur zulässig, wenn die Landeshaushaltsordnung eingehalten wird. Daneben gibt es Vorschriften des Vertrags- und Datenschutzrechts, die für eine reibungslose Abwicklung zwischen dem Land Hessen und der Hessischen Kulturstiftung sowie für einen bestmöglichen Schutz Ihrer Daten wichtig sind. Um die Auszahlung eines Stipendiums für Ihr Projekt rechtlich möglich zu machen, müssen wir all diese Bestimmungen beachten. Weiterführende Informationen zur Landeshaushaltsordnung finden Sie bei Interesse unter: https://finanzen.hessen.de/haushalt/landeshaushaltsordnung.
Die für Sie relevanten Regelungen sind vor allem in Ihrem Stipendienvertrag bereits ausformuliert enthalten.

Was gehört zur Dokumentation?
Die Dokumentation kann in einem digitalen Format (Fotos, Videos, externer Link) mit kurzer schriftlicher Erläuterung zur Verfügung gestellt werden. Alternativ dazu kann ein Sachbericht vorgelegt werden, der ca. 3.500 Zeichen umfasst. Er soll kurz darlegen, welche Arbeitsschritte Sie in der Zeit des Stipendiums absolviert haben. Für die Einreichung der Dokumentation haben Sie nach Ablauf der max. sechsmonatigen Projektdauer noch zwei Wochen Zeit. Ausschlaggebend für den Beginn Ihrer Projektdauer ist das Datum der Unterzeichnung Ihres Stipendienvertrags durch die Hessische Kulturstiftung.

Muss ich Belege über die Verwendung des Stipendiengeldes einreichen?
Das Einreichen von Belegen wird für die Dokumentation nicht verlangt. Lediglich in stichprobenartigen Einzelfällen kann es zur Anforderung von Belegen im Zusammenhang mit dem geförderten Projekt kommen. Dabei kann es sich auch um Eigenbelege handeln. Wir empfehlen Ihnen deshalb, solche Belege aufzubewahren.

Und was passiert, wenn ich keine Dokumentation einreiche?
Sie verpflichten sich mit der Antragstellung und dem Unterzeichnen des Stipendienvertrages zur Einreichung einer Dokumentation. Erfüllen Sie diese Verpflichtung nicht, kann es zu einer Rückforderung der Mittel kommen.

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