Projektstipendium
„Hessen innovativ neu eröffnen“

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Es geht weiter!

Am Donnerstag, 13. August, startet das Programm „Hessen innovativ eröffnen“ mit den Projektstipendien.
Sie finden die Richtlinien des Landes Hessen hier

Soloselbständige Künstlerinnen und Künstler:
Bitte klicken Sie auf diesen Link, um ins Antragsportal zu gelangen:
hkst-projektstipendien.antragsverwaltung.de

Soloselbständige Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Unterstützung von Mäzenen bewerben:
Bitte klicken Sie auf diesen Link, um ins Antragsportal zu gelangen:
hkst-projektstipendien-maezenatisch.antragsverwaltung.de

Sollten Sie technische Schwierigkeiten oder weitere Fragen haben, dann melden Sie sich gerne unter folgenden Telefonnummern: +49 611 585343/ -50 bis -53 (Mo–Fr, 9–17 Uhr)

Künstlergruppen, Kultur-Start-Ups und Kulturunternehmen, unabhängig von der Unterstützung von Mäzenen:
Bitte wenden Sie sich an folgenden Webadresse:
wissenschaft.hessen.de/foerderung/kulturfoerderung/corona-kulturpaket/phase-3b-projektstipendien

Sie finden am Ende dieser Seite unter „Downloads“ Antragsunterlagen.
Bitte schicken Sie das ausgefüllte und unterschriebene Formular an folgende E-Mail-Adresse:
de_projektbearbeitung@pwc.com (Freischaltung ab Donnerstag, 13. August 2020)

Für eine telefonische Beratung wenden Sie sich bitte an folgende Telefonnummer: +49 69 95855677
(Freischaltung ab Montag, 10. August 2020)

Hinweis zum Formular:
Bitte füllen Sie die mit * gekennzeichneten Pflichtfelder aus. Bitte beachten Sie, dass nur die folgenden Zeichen im Formular zulässig sind:
A-Z, a-z, Umlaute, ß, 0-9, áàâÁÀÂéèêÉÈÊôÔ sowie die Sonderzeichen , . : ( ) ? ! @ “ ‚ + – _ .

Aufgrund der zahlreichen Anfragen kann es zu technisch bedingten Verzögerungen kommen.

 

FAQ – häufig gestellte Fragen zur Förderung des kulturellen Angebotes durch Projektstipendien (Phase 3b)

im Rahmen des Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“

Was sind die Projektstipendien des Corona-Kulturpaketes „Hessen kulturell neu eröffnen“?

Es liegt im besonderen Interesse des Landes Hessen, die Arbeitsmöglichkeiten von hessischen Künstler*innen während und nach den notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu verbessern.

Dafür stellt das Land Hessen 1.000 Projektstipendien in Höhe von bis zu 5.000 Euro für Einzelkünstler*innen und 250 Projektstipendien in Höhe von bis zu 18.000 Euro für freie Gruppen, Kulturvereine und –unternehmen zur Verfügung.

Mit den Projektstipendien sollen künstlerische Projekte realisieren werden, die inhaltlich oder formal innovativ sind und in der Zeit der Pandemie neu oder als Weiterentwicklung entstanden sind. Das können bspw. (Bewegt-) Bilder, Bühnenstücke, Tanzaufführungen, literarische Werke, Musikwerke oder auch Konzepte für die Kulturvermittlung sein.

Welche Einzelkünstler*innen können die Projektstipendien beantragen?

Jede*r künstlerisch Kulturschaffende, die*der seit mindestens dem 11. März 2020 ihren*seinen Erstwohnsitz in Hessen hat, kann das Projektstipendium beantragen. Eine Mitgliedschaft in der KSK ist weder notwendig noch ausschlaggebend für die Förderentscheidung.

Das Programm richtet sich grundsätzlich an alle Kunst- und Kulturschaffenden in Hessen, bspw. bildende oder darstellende Künstler*innen, Musiker*innen, Filmemacher*innen, aber auch bspw. an Kulturvermittler*innen.

Ein*e Einzelkünstler*in darf sich auch mit einem Projekt bewerben, wenn mehrere Personen an dem Projekt beteiligt sind. Allerdings muss die*der Einzelkünstler*in dafür garantieren, dass sie*er alle erforderlichen Rechte aller Beteiligten eingeholt hat, um das Projekt/Werk auswerten zu können.

Welche „Gruppen“ können die Projektstipendien beantragen?

Als Gruppe zählen bestehende oder neu formierte freie Gruppen von mindestens drei Personen aus Künstler*innen, bspw. Musikbands, Theater- oder Tanzgruppen, Autorenteams oder Chöre, sowie Kulturvereine und -unternehmen wie bspw. Filmproduktionsfirmen oder Kultur-Start-Ups.

Handelt es sich um eine Gruppe ohne klar definierte Rechtsform, muss dem Antrag eine Liste aller Gruppenteilnehmer*innen beigefügt werden, von denen mindestens die Hälfte seit mindestens dem 11. März 2020 ihren ersten Wohnsitz in Hessen haben muss. Aus der Gruppe muss ein*e Künstler*in stellvertretend für die Gruppe als Verantwortliche*r den Antrag stellen und am Ende den Nachweis erbringen.

Handelt es sich um eine juristische Person (Verein oder Unternehmen), dann muss sie seit mindestens dem 11. März 2020 ihren Steuersitz in Hessen haben.

Eine Gruppe mit wechselnden Konstellationen kann sich als Gruppe bewerben, solange mindestens drei Personen der Gruppe das beantragte Projekt über die Projektdauer gemeinsam durchführen. Die*der ernannte Vertreter*in der Gruppe, die*der als Verantwortliche*r für die Gruppe den Antrag stellt, muss zu dieser Dreiergruppe gehören.

Wie können sich Künstlerduos bewerben?

Künstlerduos zählen nicht als Gruppe. Beide Einzelkünstler*innen können jeweils einen eigenen Antrag für ihr gemeinsames Projekt stellen oder eine dritte Person zum Projekt hinzuziehen und einen Antrag als freie Gruppe stellen.

Bei wem und wann stelle ich den Antrag?

Einzelkünstler*innen stellen ihren Antrag über ein Onlineportal bei der Hessischen Kulturstiftung: www.hkst.de/de/projektstipendien/

Freie Gruppen, Kulturvereine und –unternehmen stellen ihren Antrag per E-Mail mit downloadbarem Antragsformular auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft beim zuständigen Dienstleister PwC: wissenschaft.hessen.de/kulturpaket

Anträge können innerhalb des Antragsfensters von zweieinhalb Wochen zwischen dem 13. und dem 30. August gestellt werden. Davor und danach ist keine Antragstellung möglich.

Über die Vergabe entscheidet eine bei der Hessischen Kulturstiftung eingerichtete Fachjury. Projekte, die über eine Kultureinrichtung in Hessen Drittmittel einwerben (siehe unten, Anträge mit mäzenatischer Förderung), werden ohne Juryverfahren direkt beschieden.

Wann und wo können weitere Fragen zum Antrag gestellt werden?

Sowohl die Hessische Kulturstiftung für Anträge von Einzelkünstler*innen als auch der Dienstleister PwC (für freie Gruppen aus Künstler*innen, Kulturvereinen und -unternehmen) halten in der Zeit des geöffneten Antragsfensters eine Servicerufnummer bereit.
Hessische Kulturstiftung: 0611 – 585 343 40, -50 bis -53
PwC: +49 69 95855677 (ab 10. August).

Kann eine Person an mehreren Anträgen beteiligt sein?

Es ist nur ein Antrag pro Künstler*in möglich. Das heißt auch: Entweder stellt die*der Künstler*in einen Antrag als Einzelkünstler*in, oder sie*er ist Teilnehmer*in eines Gruppenantrages.

Bei Anträgen von Kulturvereinen und -unternehmen darf ein*e Einzelkünstler*in nur dann am beantragten Projekt erneut beteiligt sein, wenn sie*er nicht Angehörige*r des Vorstandes, Vertretungsberechtigte*r oder Mitarbeiter*in des Vereins ist bzw. kein*e Gesellschafter*in oder Angestellte*r des Unternehmens ist.

Sind auch andere Mittel für das beantragte Projekt zulässig?

Grundsätzlich können auch andere Fördermittel für das Projekt beantragt werden, solange die jeweils veranschlagten Kosten klar abgegrenzt sind. Es ist nicht erlaubt, den gleichen Arbeitsschritt doppelt zu fördern. Legen Sie daher in Ihrem Antragskonzept genau dar, für welche Arbeitsschritte Sie das Projektstipendium einsetzen wollen.

Darüber hinaus muss der beschriebene Teil des Projektes/Werkes für das Projektstipendium innerhalb der Projektdauer von maximal sechs Monaten umgesetzt und anschließend nach spätestens zwei Monaten nachgewiesen werden.

Doppelförderungen für doppelt kalkulierte Kosten in verschiedenen Anträgen für dasselbe Projekt sind nicht zulässig.

Eine positive Bewilligung des vorangehenden Arbeitsstipendiums der Hessischen Kulturstiftung ist ausdrücklich kein Ausschlusskriterium, vielmehr können die Projektstipendien auf den Arbeitsstipendien aufbauen.

Welche Vorhaben können mit dem Stipendium realisiert werden?

Grundsätzlich können Projekte/Werke und Präsentationskonzepte aus allen Bereichen der Kunst und Kultur realisiert werden.

Entweder wurden sie während der Corona-Pandemie begonnen, oder es gibt einen formalen oder inhaltlichen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bzw. den einhergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens einschließlich des Kunst- und Kulturbetriebes.

Dies kann auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Umständen der Corona-Pandemie beinhalten. Als besonders förderungswürdig gelten vor allem Weiterentwicklungen von künstlerischen Ansätzen, die durch oder in der Corona-Pandemie entstanden sind.

Beispielhaft zu nennen sind:

  • Konzepte für die Präsentation und Vermittlung von künstlerischen Darbietungsformen mit innovativen Ansätzen, auch bezogen auf regionale Gegebenheiten,
  • Digitale oder hybride Präsentationsformen von künstlerischen Darbietungen,
  • Interventionen im öffentlichen Raum,
  • Musikalische und gestalterische Werke,
  • Performances und Auftritte,
  • Filme,
  • Publikationen in Wort und Schrift,
  • Andere Formen der künstlerischen Darbietung und Werkserstellung, sofern sie im Einzelfall dem Förderzweck des Projektstipendiums entsprechen.

Alle Arbeiten müssen unter den jeweils gesetzlich vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen der Corona-Pandemie durchgeführt werden können.

Wenn physische Veranstaltungen (bspw. Aufführungen, Ausstellungen) geplant sind, muss mindestens eine repräsentative Veranstaltung in Hessen stattfinden. Weitere Aufführungen an anderen Orten sind davon unbenommen

Wie sind Kosten anzugeben?

Sie müssen den Gesamtaufwand Ihres beantragten Projektes/Werkes als Gesamtsumme angeben. Anstelle einer detaillierten Einzelkostenkalkulation ist ein aussagekräftiges Konzept beizufügen, aus dem sich der finanzielle Aufwand ableiten lässt. Dabei ist zu beachten, dass das Konzept auch Bestandteil der Entscheidung durch die Fachjury ist.

Die zweckgebundene und vollständige Verausgabung des angegebenen Gesamtaufwandes inklusive der Fördermittel ist am Ende zu garantieren und wird darüber hinaus durch einen Sachbericht bzw. eine Dokumentation des realisierten Projektes/Werkes abgefragt.

Welche Schritte kann ich mit dem Stipendium realisieren und wie dokumentiere ich das?

Was Sie mit dem Stipendium erarbeiten wollen, können Sie in Ihrer Bewerbung frei angeben. Die Umsetzung müssen Sie mit einem Sachbericht mit Projektverlauf und einer Arbeitsprobe dokumentieren. An den Nachweis der Projektrealisierung ist auch die Auszahlung der zweiten Förderrate geknüpft.

Ist das Projektstipendium an einen bestimmten Zeitraum gebunden?

Die Stipendiendauer kann die*der Antragssteller*in selbst wählen. Die Laufzeit ist jedoch ab Vertragsunterzeichnung auf maximal sechs Monate begrenzt, unabhängig davon, ob das Projekt auf eigenes Risiko bereits vorher begonnen wurde.

Das Projekt darf formal auch schon seit 11. März 2020 auf eigenes Risiko begonnen worden sein (vorzeitiger Maßnahmenbeginn).

Die Dokumentation muss zwei Monate nach Ende des Projektstipendiums eingereicht werden. Sie erhalten die erste Hälfte der Projektstipendiensumme mit Vertragsunterzeichnung, die zweite nach dem Nachweis der Projektrealisierung.

Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

  • Konzept des geplanten Projektes/Werkes, der Präsentation oder Darbietung mit Angabe des finanziellen Gesamtaufwandes,
  • Angabe des geplanten Arbeitszeitraums und der einzelnen Arbeitsschritte,
  • Angabe der beabsichtigten Art der Veröffentlichung, bei physischen Veranstaltungen Angabe der geplanten Aufführungen in Hessen,
  • Kurzer Lebenslauf und künstlerische Biografie, bei freien Gruppen von Künstler*innen Lebensläufe und künstlerischen Biografien aller maßgeblichen Beteiligten (max. 2000 Zeichen,
  • Angaben weiterer Förderungen, sofern im Kontext mit dem Projekt/Werk ggf. bereits in Anspruch genommen oder beantragt,
  • Nachweis des ersten Wohnsitzes in Hessen (ggf. auch mehrere bei Gruppen) bzw. Steuersitzes in Hessen bei Kulturvereinen und -unternehmen
  • Kopie des Stipendienvertrages, falls ein*e Einzelkünstler*in oder ein Mitglied einer freien Gruppe aus Künstler*innen bereits durch ein Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung gefördert wurde,
  • nur im Falle von eingeworbenen Drittmitteln durch eine kooperierende Kultureinrichtung muss spätestens vier Wochen nach dem Ende des Antragsfensters der Zahlungseingang der Drittmittel nachgewiesen werden (falls dies nicht geschieht, kann der Antrag der Fachjury zur Entscheidung vorgelegt werden).

Kann auch Zusatzmaterial eingereicht werden?

Bei der Einreichung ist es bspw. möglich, den Link zu vorhergehenden Arbeiten (v.a. Videos, Webseiten) anzugeben. Die Bewerbungsunterlagen sind jedoch bitte möglichst kompakt zu halten und dürfen 4 MB nicht überschreiten.

Was können gemeinnützige oder staatliche Kultureinrichtungen und private Kulturförder*innen bzw. Mäzen*innen tun?

Alle gemeinnützigen oder staatlichen Kultureinrichtungen in Hessen (bspw. Museen, Theater, soziokulturelle Zentren, Fördervereine, Kunstvereine, Film- und Medienzentren, etc.) können Antragssteller*innen und deren Projekte direkt zur Förderung qualifizieren, wenn sie 50 Prozent des Gesamtaufwandes durch Drittmittel, bspw. von Mäzen*innen, einwerben können. Diese Anträge können außerhalb des Juryverfahrens direkt beschieden werden. Das Land Hessen finanziert als Schlussfinanzierung die zweite Hälfte des Gesamtaufwandes.

Für ein Projektstipendium für Einzelkünstler*innen ist eine Schlussfinanzierung des Landes Hessen zwischen 2.500 bis 5.000 Euro möglich, sodass der Gesamtaufwand des Projektstipendiums zwischen 5.000 und bis zu 10.000 Euro liegen kann.

Für ein Projektstipendium für freie Gruppen und Kulturvereine und -unternehmen ist eine Schlussfinanzierung des Landes Hessen zwischen 9.000 bis 18.000 möglich, sodass der Gesamtaufwand des Projektstipendiums zwischen 18.000 und bis zu 36.000 Euro liegen kann.

Ein*e private*r Mäzen*in kann seine*n Künstler*innen unterstützen, indem sie*er seine Spende zweckgebunden an eine gemeinnützige oder staatliche Kultureinrichtung in Hessen überweist, die den Betrag dann an die*den Künstler*in weiterreicht.

Geförderte dürfen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den Förderern stehen.

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