Algen (Chlorella vulgaris), Acrylglas, Leuchtstoffröhren, Pumpe, Kunststoffschläuche, 130×130×130 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Thomas Feuerstein: MANNA-MASCHINE III, 2008 ©

To our foreign readers: We regret that only selected contents are available in english language.



verkabelt

Die neue Leiterin des Frankfurter Kunstvereins, Franziska Nori, eröffnet ihr Ausstellungsprogramm mit einer großen, über mehrere Räume und Etagen reichenden Installation des österreichischen Künstlers und Kunsttheoretikers Thomas Feuerstein (*1968). Seine Arbeiten, in denen Feuerstein unterschiedliche Medien wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, aber auch lebende Materie in chemischen Reaktionen und biologischen Prozessen zusammenbringt, intervenieren zwischen Kunst, Philosophie und Naturwissenschaften.

In der Verknüpfung technisch-wissenschaftlicher Methoden und einem Weiterdenken in der künstlerischen Erzählung funktioniert auch das komplexe Ensemble Psychoprosa: Die Feuersteinsche Versuchsanordnung produziert fortlaufend aus Algen und Pilzen ein synthetisches Halluzinogen und zähflüssigen Schleim – Substanzen, die sich in der weitläufigen Installation überlagern und so innerpsychische Zustände in Bilder fassen und wahrnehmbar machen.

Thomas Feuersteins erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland wird in Kooperation mit der Galerie im Taxispalais, Innsbruck, und dem Kunstverein Heilbronn realisiert.

  • Thomas Feuerstein
  • Psychoprosa
  • 29. Mai – 30. August 2015
  • Frankfurter Kunstverein
  • Markt 44, Steineres Haus
  • 60311 Frankfurt am Main
  • Telefon 069 / 219 31 40
  • Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 11 – 19 Uhr, Mi 11 – 21 Uhr, Sa, So 10 – 19 Uhr
  • www.fkv.de
Subscribe maecenas, the foundations' quarterly magazine.