Pfeile, Strom, Algorithmus Adlerflug, Diptychen I–VII, Berlin
Jorinde Voigt: III Richtungsansammlung, Jerusalem 2007/08 ©

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impulsiv
Jorinde Voigt

Wie könnten sich die Tagestemperatur, die Flugbahnen von Adlern, die Himmelsrichtung eines Betrachters oder akustische Impulse beispielsweise auswirken auf zwei, die sich gerade küssen? Anhand von solchen, fiktiv kombinierten Koordinaten füllt die in Berlin lebende Künstlerin Jorinde Voigt (*1977 in Frankfurt am Main) kleinere und bisweilen sehr großformatige Zeichnungen, die sie Partituren nennt. Aus Plus- und Minuszeichen, Zahlen oder Pfeilen entstehen, mit Tinte und Bleistift notiert, dynamische Diagramme von künstlich erzeugten Strukturen und Verlaufs­­mus­tern gleichzeitig stattfindender Ereignisse. Voigt hat Philosophie und Cello studiert, bevor sie, schon jetzt sehr erfolgreich, zur bildenden Kunst wechselte.

Der Nassauische Kunstverein in Wiesbaden hat die junge Künst­lerin zu ihrer ersten institutionellen Ausstellung eingeladen: Sie können dort den vollständigen Zyklus von sieben großen Dip­tychen betrachten sowie zwei Temperaturverläufe, die neu für die Wiesbadener Schau entstanden sind. Die Hessische Kulturstiftung unterstützt dieses Projekt mit einer Katalogförderung.

Weitere Arbeiten von Jorinde Voigt sind bis zum 21. Juni auch im Neuen Gießener Kunstverein in einer Gemeinschaftsausstellung mit Ralf Ziervogel zu sehen.

  • Jorinde Voigt
  • Bis 8. Juni 2008
  • Künstlergespräch am 8. Juni, 16–18 Uhr
  • Nassauischer Kunstverein
  • Wilhelmstraße 15, 65185 Wiesbaden
  • Telefon 0611 / 30 11 36
  • 27. Februar bis 25. Mai 2008
  • Öffnungszeiten: Di 14–20 Uhr, Mi bis Fr 14–18 Uhr, Sa, So 11–18 Uhr
  • www.kunstverein-wiesbaden.de
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