Campus Westend, Poelzigbau, Foto: Uwe Dettmar
Luftansicht ­Johann Wolfgang Goethe – Universität ©

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Der Ausstellungs- und Museumsbetrieb und auch die Kunstkritik stehen im 21. Jahrhundert vor neuen Aufgaben: Die Entwicklungen in der Gegenwartskunst, die auf die globalisierte Kunstwelt reagieren, erfordern komplexere Herangehensweisen in der Präsentation von Kunstwerken und kulturhistorischen Objekten. Museen und Kulturinstitute müssen ihren Begriff von Öffentlichkeit neu formulieren; auf sie kommt immer häufiger die Aufgabe zu, öffentliche Diskurse zu modellieren. Diese Herausforderungen treffen nicht nur auf Institutionen zu, die mit Gegenwartskunst befasst sind, sondern auch auf klassische kunsthistorische, ethnologische und historische Sammlungen.

Der neu eingerichtete Masterstudiengang Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik wird von der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Kooperation mit den Frankfurter Museums- und Ausstellungsinstituten Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt, Historisches Museum Frankfurt, Weltkulturen Museum und Portikus durchgeführt. Neben dem Fachbereich Kunstgeschichte, an dem der Studiengang verankert ist, sind von Seiten der Universität die Fächer Ethnologie, Philosophie, Geschichte, Archäologische Wissenschaften und Kunstpädagogik, von Seiten der Städelschule das Institut für Kunstkritik beteiligt. Der zweijährige Studiengang wurde mit dem WS 2010/11 in Betrieb genommen und bietet für jeweils 15 Studierende eine weiterführende praxisnahe, interdisziplinäre Ausbildung.

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