Tusche auf Pa­pier, 47,6 × 67,6 cm, Courtesy Thomas Rehbein Galerie, Köln, Foto: Axel Schneider
Johannes Spehr: Rudel, 2009 ©
Tusche, Pinsel auf Papier, 51,5 × 68,2 cm, Courtesy Thomas Rehbein Galerie, Köln, Foto: Simon Vogel
Johannes Spehr: Angriff der Zukunft auf die Vergangenheit, 2009 ©
Thomas Rehbein Galerie, Köln, In­stallationsansicht, Foto: Simon Vogel
Johannes Spehr: Aus­stel­­lung Die Revolution findet nicht statt, April / Mai 2011 ©

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Bruegheleske Knollennasen bevölkern die Szenerien, die der Frankfurter Künstler Johannes Spehr (*1965) mit Bleistift, Pinsel, Tusche und Aquarellfarben aufs Papier bringt. Die seit einiger Zeit bevorzugt monochromen kleineren Formate stellt er bisweilen zu skurrilen Bildgeschichten, manchmal erweitert durch raumgreifende Installationen, zusammen. Ob einzeln oder in Serie, die detailreichen Arbeiten handeln von schwelendem sozialem Zündstoff, gleichermaßen in jeder Figur und im Gruppenzusammenhang. Spehrs Beobachtungen weisen auf die Probleme einer globalisierten Gesellschaft hin – mit wenig Optimismus auf Erlösung: „Die Revolution findet nicht statt“, so der vielzitierte Titel einer früheren Ausstellung.

Die Kunsthalle Gießen zeigt in ihrem Herbstprogramm in einer Einzel­schau neuere Zeichnungen und Installationen von Johannes Spehr, der international mit zahlreichen Ausstellungen, Publikationen und Lehraufträgen vertreten ist. 1997/98 war er Reisestipendiat der Hessischen Kulturstiftung.

  • Johannes Spehr
  • Windeinschlag / Siedeln in den Lüften
  • 9. Oktober bis 23. Dezember 2011
  • Kunsthalle Gießen
  • Berliner Platz 1
  • 35390 Gießen
  • Telefon 0641 / 306 10 40
  • Öffnungszeiten Di – So 10.30 – 17 Uhr
  • www.kunsthalle-giessen.de
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