© Constantin Hartenstein, Kunsthalle Baden-Baden
Constantin Hartenstein: Installa­tionsansicht von NARC, 2019, 10. LICHTER Art Award 2020, Lichter Filmfest International 2021 ©
© Vanessa Gravenor
Vanessa­ Gravenor, Still aus This Weapon Drags Like a Boomerang, 2019 ©
© Florencia Levy
Florencia Levy, Fossil Place ©
© Maria Molina
Maria Molina Peiró, The Sasha ©
© Pol Merchan
Pol Merchan, Pirate Boys ©

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Im Jahr 2012 hatte sich das seit 2008 bestehende Lichter Filmfest Inter­national erstmals einen Themenschwerpunkt gegeben: Revolutionen. Zehn Filmfeste später haben sich die Festivalmacher um Gregor Maria Schubert und Johanna Süß für das Jahr 2021 den verwandten, doch gänzlich verschiedenen Begriff Wandel als Thema auf die Fahnen geschrieben. Ist das Frankfurter Filmfest nun eine gesetzte Veranstaltung? Mitnichten! Seit 2008 zeigt und fördert das Lichter Filmfest International künstlerisches Wagnis und regionales Filmschaffen, eröffnet nationale und internationale Perspektiven. Aber es häufen sich derzeit auch die Jubiläen, die den Wandel dokumentieren: von einer kleinen Veranstaltung regionaler Filmemacher und -kenner hin zu einer internationalen Plattform, auf der sich die verschiedenen Ebenen der Kunstform Film mit anderen künstlerischen Sparten verbinden und die Zukunft des Mediums fruchtbar diskutiert wird.

Während also 2018 das Festival selbst sein zehnjähriges Bestehen und die Premiere des Kongress Zukunft deutscher Film feierte – unter dem Motto Chaos –, wird in diesem Jahr zum fünften Mal der Virtual Reality Award vergeben.

Pandemiebedingt verstrich im letzten Jahr ein Jubiläum fast unbemerkt. Der LICHTER Art Award, der 2011 von Saul Judd initiierte, internationale Preis für Videokunst, feiert daher nun sein zehnjähriges Jubiläum im elften Jahr. Nominiert sind Vanessa Gravenor (This Weapon Drags Like a Boomerang), Constantin Hartenstein (NARC), Florencia Levy (Fossil Place), Pol Merchan (Pirate Boys) und Maria Molina Peiró (The Sasha). Anlässlich des Jubiläums und der Präsentation der Nominierten soll es ab März eine retrospektive Ausstellung geben, die nicht nur zahlreiche Teilnehmer und Preisträger des LICHTER Art Award, sondern auch die Arbeiten von Jurymitgliedern des Wettbewerbs zeigen wird.

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