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winter 2017

 

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

kunst- und geschichtswissenschaftliche Forschungen stehen im Zentrum dieser Ausgabe unseres Newsletters, sämtlich Beiträge zu den genuinen Themen der Kulturstiftung. Die Förderung von Künstlern, Kunst und Kulturgütern ist bekanntermaßen traditionsreich; Akteure und Bestände sind, selbst nur bezogen auf Hessen, längst nicht erschöpfend erforscht. Wir stellen Ihnen diesmal aktuelle Projekte zweier Institutionen vor, deren Gründungen auf bürgerschaftliches Engagement im frühen 19. Jahrhundert zurückgehen.

Der Verein für hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e. V. betreibt, im besten Sinne Old School, wissenschaftliche Forschung, unterstützt die Pflege historischer Bau- und Kunstdenkmäler und fördert volkskundliche museale Sammlungen. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehörten Persönlichkeiten wie die Brüder Grimm, die Historiker Georg Landau und Christoph von Rommel oder das Mitglied der ersten Nationalversammlung 1848 in Frankfurt, Karl Bernhardi. Die Hessische Kulturstiftung fördert gegenwärtig zwei Publikationsvorhaben des Vereins zu bisher kaum bekannten Handzeichnungen des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel sowie zu den Wurzeln der Kasseler Kunsthochschule, der Académie de Peinture et de Sculpture de Cassel.

Auf die Initiative des 1814/15 in Wiesbaden kurenden Johann Wolfgang von Goethe lässt sich das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur in der Landeshauptstadt zurückführen. Auch dieser im ehemaligen Herzogtum Nassau gelegene Museumsstandort basiert auf seinerzeit gegründeten Geschichts- und Kunstvereinen von Bürgern aus der Region. Für die Kunstsammlung des Hauses hat die Hessische Kulturstiftung in diesem Jahr zwei Ankäufe für die Bereiche Zeitgenössische Kunst und Alte Meister mitfinanziert. Die heute international renommierte Wiesbadener Sammlung baut auf die umfangreiche Privatsammlung des Frankfurter Schriftstellers und Diplomaten Johann Isaak von Gerning auf, die dieser – nach Goethes Vermittlung – ins Museum gab.

Aus unserem Stipendienprogramm zur Künstlerförderung stellen wir Ihnen das Duo FORT vor. Jenny Kropp und Alberta Niemann waren im New Yorker Atelier zu Gast und berichten im Interview über ihre laufende Ausstellung.

 

Mit besten Grüßen

 

Ihre
Eva Claudia Scholtz
Geschäftsführerin

retrospective

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