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herbst 2017

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

im späten Sommer und im Herbst kommen die Freunde von Farben nochmal richtig ins Schwärmen, die Spielarten bei Laubbäumen und vielen anderen Pflanzen sind spektakulär. Falls Sie also noch Reisepläne offen haben – hier sind einige Tipps aus unserem Förder­programm. In der deutlich ruhigeren Nachsaison ist auch ein Besuch auf der Venedig-Biennale angenehmer als im Hochsommer. Empfehlenswert, zumal in diesem Jahr zwei deutsche Künstler mit Goldenen Löwen ausgezeichnet wurden: der in Fulda lebende Bildhauer und Konzeptkünstler Franz Erhard Walther und die Frankfurterin Anne Imhof, deren installative Performance Faust im Deutschen Pavillon als bester nationaler Beitrag gewürdigt wurde.

In der näheren Umgebung, im Fuldaer Land, zeigt die Kulturstiftung des Hauses Hessen eine Ausstellung im Schloss Fasanerie zur historischen höfischen Jagd in ihren politisch-repräsentativen und ästhetischen Facetten, großartige Landschaft inklusive. Für Museumstage in der Stadt eignet sich derzeit besonders gut die große Jubiläumspräsentation des Deutschen Ledermuseums in Offenbach, die zum 100-jährigen Bestehen des Hauses mit neuem Konzept und vielen weiteren Veranstaltungen bis in den Februar 2018 hinein einlädt. Das Frankfurter Freie Deutsche Hochstift und das angeschlossene Goethe-Museum sind mit ihren einzigartigen Sammlungen zur Romantik im Goethe-Umfeld ja immerwährende Klassiker, nicht nur in der Regenzeit.

Auf der Künstlerseite stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe unsere Stipendiaten Özlem Günyol und Mustafa Kunt vor. Die künstlerischen Arbeiten des Duos gehören zu den wichtigen Positionen der Gegenwartskunst, die die Auseinandersetzung mit Themen wie Medialität, Macht und Identität zu einer prägnanten ästhetischen Erfahrung führen können. Günyol und Kunt berichten selbst über ihre Reise an Orte der Lebensrealität von Migrantinnen und Migranten in der Türkei und Griechenland sowie über ihre während des Stipendiums entwickelten künstlerischen Projekte.

 

Eine gute Zeit wünscht Ihnen

Eva Claudia Scholtz
Geschäftsführerin

retrospective

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